Tiger Electronics ist heute erfolgreich mit ihrem nervigen Quasselvieh Furby. Sie sind eher im Spielzeugbereich aktiv als bei den Videospielen. Kleinere LCD Spiele waren schon immer im Programm.
1997 versuchten sie Fuss zu fassen auf dem harten Videospielmarkt mit dem "Game.com". Das Gerät wurde von der Videospielwelt komplett ignoriert trotz der guten Ideen.
Das Gerät selbst hat einen monochromen Touch Screen, 2 Slots für Spielemodule sowie kleinere Programme intern im Speicher. Vorne am Gerät war ein Stift für den Bildschirm.
Größtes Problem des Gerätes ist die mangelnde technische Umsetzung. Das Raster des Touchscreen Display ist sehr grob, und dadurch klickt man schnell mal daneben auf dem Screen. Sowieso ist das Display das Hauptproblem des Gerätes, da es sehr langsamen Bildaufbau hat. Ähnlich dem ersten Gameboy. Für 1997 war das natürlich nicht tragbar, da der Gameboy Pocket schon 96 erschienen war mit einem besseren Display. So enden nahezu alle Spiele schnell in einer Ruckelorgie.
Informatives Video
(für weitere interessante Videos klicke während der Wiedergabe auf "Menu" unten rechts!) Dort finden sich viele Gameplay Videos von Spielen.
Sonic Jam für Game.com
Resident Evil 2 für Game.com
Technik
System Size (LxWxD) Original: 190 x 108 x 19 mm / Pocket Pro: 140 x 86 x 28 mm
Processor Chip Sharp sm8521 8-Bit CPU
Screen Specs 192 x 160 resolution, 12 x 10 grid based touch screen, 3.5 in. diameter (Original) / 2,8 in. diameter (Pocket Pro)
Color System Black and White, with 4 gray levels
Sound/Music Mono, FM-synthesis, 8-bit, PCM, single speaker, located in the upper left corner
Power Source 4 AA Batteries (2 AA batteries in Pocket and Pocket Pro) or AC Adapter
Ports Serial Comm Port for the Compete.com cable, internet cable and weblink cable;
3.5 mm Audio In Jack for headphones; DC9 V in (AC Adapter); 2 Cartridge Slots (1 on the Pocket and Pocket Pro)
Buttons Power (On/Off); Action (A, B, C, D); 3 Function (Menu, Sound, Pause); 1 Eight-way Directional Pad; Volume; Contrast;
Reset (On system’s underside)